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FORGE DE LAGUIOLE Taschenmesser 12cm Knochen Bein

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Die polierte Klinge dieses Laguiole-Messers besteht aus rostfreiem T12-Stahl, passend dazu sind die Backen aus poliertem Edelstahl. Die Klinge wird beidhändig mit dem Nagelhau ausgeklappt. Die Traditionsschmiede Forge de Laguiole hat dieses französische Taschenmesser mit Griffschalen aus Knochen ausgestattet, in eine Griffseite wurde das traditionelle Kreuz eingelegt. Den Griffrücken ziert im klassischen Laguiole-Stil die Biene und eine individuelle Gravur.

Heftlänge: 12,2 cm Klingenlänge: 10,0 cm Klingenstärke: 2,5 mm Gesamtlänge: 22,2 cm

Gewicht: 101 g

Hersteller: Forge de Laguiole

 

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Forge de Laguiole

„Das Laguiole“..... - wohl kaum ein anderer Messertyp ist weltweit so bekannt und wird überall als Sinnbild französischer Lebensart wie Rotwein, Baguette und Camembert angesehen. Die Geschichte des Laguiole-Messers (gesprochen „Lajoll“) beginnt 1829 in dem gleichnamigen Dorf in Südfrankreich. Der Schmied Pierre-Jean Calmels kombinierte das „Capuchadou“, ein traditionelles, feststehendes Hirtenmesser der Region, mit dem „Navaja“, einem alten spanischen Klappmesser, und schuf so einen neuen Messertyp, der in hohem Maße an die Erfordernisse der örtlichen Bauern angepasst war. Calmels verwendete hier erstmals bei Klappmessern zur kraftschlüssigen Feststellung der Klinge eine Rückenfeder, das sogenannte „Ressort“. Dieses Konstruktionsprinzip verbreitete sich schnell, vor allem nach Solingen und Sheffield, und blieb bis Anfang des 20. Jahrhunderts unverändert.

Leider versäumte es Calmels, „Laguiole“ als Markennamen schützen zu lassen. Das hat zur Folge, dass sich heute jedes Messer, das so aussieht wie ein Laguiole, als solches bezeichnen darf, unabhängig davon, wo es hergestellt wurde. So existieren heute Fertigungen aus z.B. China oder Pakistan von zum Teil miserabler Qualität, dafür aber leider in sehr großen Mengen. In Frankreich sind es heute vor allem 3 bedeutende Hersteller, die hochqualitativ auf ungefähr gleichem Niveau fertigen: Laguiole en Aubrac, Forge de Laguiole und Fontenille Pataud.

Die „Biene“ (frz. „Mouche“, oder ist es eher eine Fliege?) wird Napoleon Bonaparte zugeschrieben. In Wirklichkeit aber gestaltete in der Anfangszeit jeder Messerschmied das Federende individuell, entsprechend seiner Inspiration und seinem Talent. So war z.B. auch die Jakobsmuschel sehr verbreitet. Die Biene setzte sich erst im Laufe der Zeit als Standarddekoration durch. Die Verzierung des Griffs mit Nägeln in Form eines Kreuzes soll früher dazu gedient haben, dass die Hirten, die oft lange abseits jeder Kirche oder Kapelle waren, das aufgeklappte Messer in die Erde stoßen konnten, um dann vor dem Kreuz zu beten.

Ein Laguiole-Messer darf man nicht zuschnappen lassen, weil dann die Klinge konstruktionsbedingt auf der Feder aufschlägt; man muss es langsam schließen. Die Franzosen sagen dazu treffend: „Leise Feder wird lange leben.“

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