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LAGUIOLE EN AUBRAC Taschenmesser 12cm blauer Mammut-Backenzahn mit Brillianten Unikat

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  • 20019099

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Das Laguiole en Aubrac Taschenmesser ist ein Einzelstück in Sonderanfertigung. Die Biene... mehr

Das Laguiole en Aubrac Taschenmesser ist ein Einzelstück in Sonderanfertigung. Die Biene ist hier mit drei kleinen Brilliantsteinchen verziert. Klingenrücken, Biene und Feder sind vollständig handzisiliert. Das Messer hat auf dem Rücken einen kleinen Schönheitsfehler. Hier wurde im letzten Fertigungsschritt beim Polieren die feine rote Platine zwischen Metall und Heft etwas zu weit abgetragen (gut ersichtlich auf Bild Nr. 8). Die Klinge besteht aus einem modifizierten 12C27 Edelstahl. Die Griffschalen stammen von einem blauen Mammut-Backenzahn und werden mit roten Einlagen stabilisiert. Die Oberfläche ist poliert.

Das wunderschöne Taschenmesser wird in einer edlen Holzschatulle für die Aufbewahrung ausgeliefert. Inkl. Echtheitszertifikat.

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LAGUIOLE EN AUBRAC

Laguiole en Aubrac ist eines der wenigen Traditionsunternehmen, die die originalen Laguiole-Messer noch in der kleinen Ortschaft Laguiole herstellen. Die Geschichte des Laguiole-Messers (gesprochen „Lajoll“) beginnt 1829. Der Schmied Pierre-Jean Calmels kombinierte das „Capuchadou“, ein traditionelles, feststehendes Hirtenmesser der Region, mit dem „Navaja“, einem alten spanischen Klappmesser, und schuf so einen neuen Messertyp, der in hohem Maße an die Erfordernisse der örtlichen Bauern angepasst war. Calmels verwendete hier erstmals bei Klappmessern zur kraftschlüssigen Feststellung der Klinge eine Rückenfeder, das sogenannte „Ressort“.

Leider versäumte es Calmels, „Laguiole“ als Markennamen schützen zu lassen. So darf heute jedes Messer, das so aussieht wie ein Laguiole, als solches bezeichnet werden. Daher existieren heute Fertigungen aus z.B. China oder Pakistan von zum Teil miserabler Qualität, dafür aber leider in sehr großen Mengen. In Frankreich sind es heute vor allem 3 bedeutende Hersteller, die hochqualitativ auf ungefähr gleichem Niveau fertigen: Laguiole en Aubrac, Forge de Laguiole und Fontenille Pataud.

Die „Biene“ (frz. „Mouche“, oder ist es eher eine Fliege?) wird Napoleon Bonaparte zugeschrieben. In Wirklichkeit aber gestaltete in der Anfangszeit jeder Messerschmied das Federende individuell, entsprechend seiner Inspiration und seinem Talent. So war z.B. auch die Jakobsmuschel sehr verbreitet. Die Biene setzte sich erst im Laufe der Zeit als Standarddekoration durch. Die Verzierung des Griffs mit Nieten in Form eines Kreuzes soll früher dazu gedient haben, dass die Hirten, die oft lange abseits jeder Kirche oder Kapelle waren, das aufgeklappte Messer in die Erde oder in das Abendbrot stoßen konnten, um dann vor dem Kreuz zu beten.

Ein Laguiole-Messer sollte man nicht zuschnappen lassen, weil dann die Klinge konstruktionsbedingt auf der Feder aufschlägt. Die Franzosen sagen dazu treffend: „Leise Feder wird lange leben.“ Beim Schließen die Klinge mit den Fingern führen. So bleibt die Schärfe lange erhalten.

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